Die letzte Fanfare des Faschings: Wie Luxemburg den Fasching verabschiedet

Aleks Nagornyi, freelance photographer
Am vergangenen Wochenende ging die luxemburgische Karnevalssaison farbenfroh zu Ende. Am Samstagabend füllten sich die Straßen von Wasserbillig mit Lichtern, Musik und glitzernden Kostümen: Die nächtliche Parade an der Mosel brachte Dutzende von Umzugswagen und Darstellern zusammen. Von der ersten Abenddämmerung an nahmen die Feierlichkeiten die Uferpromenade in Beschlag und verwandelten die Stadt in eine einzige große Bühne.
Am Sonntag verlagerte sich die Karnevalsstimmung nach Remich, wo der älteste Karnevalsumzug des Landes stattfand. Trotz des kühleren und weniger sonnigen Wetters als in den Vorjahren waren die Zuschauermassen in voller Fahrt. Auf der Esplanade mit Blick auf die Mosel zogen Festwagen durch die Straßen und verteilten traditionelle Süßigkeiten und kleine Weinflaschen.
Die eigentliche Überraschung waren jedoch die Karotten, mit denen die Oesling-Bühne das Publikum verwöhnte - eine lustige Idee, die wahrscheinlich zu einer neuen Tradition werden wird.
Zur gleichen Zeit erklangen die Schlussakkorde in Pétange, wo der farbenfrohe Umzug auch ein Abschied vom Fasching 2025 war. Die Atmosphäre war laut Augenzeugen "genau so, wie ein Fasching sein sollte" - ein Aufruhr an Farben, kreativen Kostümen und gefühlvoller Energie.