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Luxtoday

Der Nationalfeiertag findet unter sengender Sonne statt

Zuletzt aktualisiert
22.06.26
National Day in Luxembourg

@Ryck Till/RTL

Am Montagnachmittag tritt in Luxemburg aufgrund einer anhaltenden Hitzewelle eine rote Wetterwarnung in Kraft. Es wird erwartet, dass die Temperaturen 30 °C überschreiten, was bei den Organisatoren der für den 23. Juni geplanten Militärparade zum Nationalfeiertag große Besorgnis auslöst. Die bevorstehende Veranstaltung wird höchstwahrscheinlich die heißeste in der Geschichte der meteorologischen Aufzeichnungen sein. Bislang lag die höchste jemals am 23. Juni gemessene Temperatur bei 31,7 °C, gemessen im Jahr 2016. Ähnliche Werte über 30 °C wurden auch in den Jahren 2005 und 1967 verzeichnet.

Trotz der extremen Wetterbedingungen fand am Sonntagmorgen auf der Avenue de la Liberté die Generalprobe für die Parade statt. Wie Hauptmann David Migy von der luxemburgischen Armee erklärte, wird die eigentliche Parade etwa eine Stunde dauern, doch die Proben dauerten fast doppelt so lange, da bestimmte Elemente einstudiert werden mussten. Angesichts der Wettervorhersage nahmen die Organisatoren eine Reihe von Änderungen am Programm vor. Oberleutnant Tom Brecht berichtete, dass die Uniformen des Militärpersonals und der Polizeibeamten an die hohen Temperaturen angepasst worden seien. Zudem werden die Teilnehmer mit zusätzlichen Wasser- und Salzvorräten versorgt, um den Wasser- und Salzhaushalt ihres Körpers aufrechtzuerhalten.

Gleichzeitig hat der Feuerwehr- und Rettungsdienst des Großherzogtums (CGDIS) seine medizinische Präsenz bei der Veranstaltung deutlich verstärkt. Jan Niebelschütz, Leiter der Einsatzkoordination, betonte, dass die militärischen Einheiten für die Überwachung des Gesundheitszustands ihres eigenen Personals zuständig sind, während sich die Rettungskräfte ausschließlich auf die Betreuung der Zuschauer konzentrieren werden. Vier Rettungswagen, vier mobile Teams und zusätzliches medizinisches Personal werden entlang der gesamten Strecke stationiert sein. Aus Sicherheitsgründen hat die Korpsleitung beschlossen, Begleittiere vollständig von der Parade auszuschließen. Für das Wohlbefinden der Besucher werden entlang der Strecke Trinkwasserstationen eingerichtet, und gegenüber der offiziellen Tribüne wird ein Wassernebel versprüht. Trotz vorläufiger Diskussionen über eine mögliche Verschiebung oder Änderung des Startzeitpunkts des Umzugs haben die Organisatoren beschlossen, am ursprünglichen Zeitplan festzuhalten und nur geringfügige Anpassungen am Programm vorzunehmen.

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22.06.26

Fotos aus diesen Quellen: @Ryck Till/RTL

Autoren: Alex Mort