Ein neues Retro-Rennen steht kurz vor dem Start

D. Heinz
Vom 26. bis 28. Juni 2026 findet in Westdeutschland eine neue Motorsportveranstaltung statt: ein historisches Bergrennen auf einer Strecke zwischen den Orten Fell und Thomm. Veranstalter Wolfgang Heinz hat bekannt gegeben, dass sich über 130 Teams aus verschiedenen europäischen Ländern angemeldet haben. Bei den Rennen werden Rennwagen verschiedener Klassen an den Start gehen, darunter Formel-1-Wagen sowie Gespanne, klassische Oldtimer und Youngtimer.
Eine Besonderheit dieses Formats ist, dass es keine Wettbewerbe um die Höchstgeschwindigkeit oder die schnellste Rundenzeit gibt. Stattdessen absolvieren die Teilnehmer eine Reihe von Vorführläufen. Die Strecke ist 3,5 Kilometer lang, und an jedem der beiden Haupttage des Festivals sind mehrere Starts geplant. Für die Zuschauer im Dorf Fell wurde zum ersten Mal in der Geschichte der lokalen Bergrennen direkt neben der Startlinie ein spezieller Zuschauerbereich mit Tribüne eingerichtet, von dem aus sie das Geschehen aus nächster Nähe verfolgen können.
Gleichzeitig haben die Veranstalter ein umfangreiches Rahmenprogramm zusammengestellt. Am Samstag findet auf der einzigartigen Rennstrecke ein Laufwettbewerb statt, bei dem die Teilnehmer eine Strecke mit 230 Höhenmetern zurücklegen müssen. Die Sieger in der Männer- und Frauenwertung erhalten bei der offiziellen Siegerehrung im Gemeindezentrum der Gemeinde Thomm ein Preisgeld von 100 Euro. Darüber hinaus findet im Silvanussaal eine Ausstellung von Motorrädern mit Beiwagen statt, und am Abend wird ein Musikprogramm für Teilnehmer und Zuschauer organisiert.
Neben den traditionellen Autorennen finden am Sonntag Vorführungen mit ungewöhnlichen Rennfahrzeugen statt. Ein Truck mit einer Leistung von rund 900 PS wird die Bergstrecke in Angriff nehmen. Anschließend werden rund 40 Fahrer in Go-Karts mit bis zu 40 PS auf die Strecke gehen, unterstützt vom Team Kartsport Dischner aus Osburg. Der luxemburgische Rennfahrer John Lagodny wird als Ehrengast an dem Festival teilnehmen; 1976 belegte er beim Trierer Bergrennen mit einem Porsche 935 den zweiten Platz.
Laut Heinz bilden das große Interesse der internationalen Motorsportgemeinde und die Unterstützung regionaler Partner die Grundlage dafür, diese Veranstaltung als festen Bestandteil im langfristigen Kalender der Bergrennen in Deutschland und den Benelux-Ländern zu etablieren.





