Die Regierung hat beschlossen, Patienten zu schützen

Getty Images
Am Montag hat der luxemburgische Regierungsrat zwei vom Großherzog erlassene Dekrete gebilligt, mit denen ein neuer rechtlicher Rahmen für die Zusammenarbeit zwischen dem Verband der Ärzte und Zahnärzte Luxemburgs (AMMD) und der Nationalen Krankenkasse (CNS) geschaffen wird. Diese Entscheidung war eine direkte Folge der Maßnahmen des Berufsverbands der Ärzte und Zahnärzte, der zuvor die bestehende Vereinbarung einseitig gekündigt und sich offiziell geweigert hatte, einen neuen Vertrag zu unterzeichnen. Versuche, die Differenzen beizulegen, blieben erfolglos: Letzte Woche veröffentlichte ein unabhängiger Vermittler, der mit der Leitung der Verhandlungen beauftragt worden war, einen Bericht, in dem er feststellte, dass zwischen den Parteien keinerlei Konsens bestehe.
Dennoch werden direkte staatliche Eingriffe und die Unterstellung der Beziehungen zwischen Ärzten und der Krankenkasse unter die Kontrolle der Großherzoglichen Verordnungen dazu beitragen, Störungen im Gesundheitssystem zu verhindern. Dank der verabschiedeten Regelungen wird der Prozess der Erstattung medizinischer Leistungen nicht unterbrochen, sobald die derzeitige Vereinbarung im Oktober endgültig ausläuft. Das System zur Erstattung der Patientenkosten wird weiterhin wie gewohnt funktionieren, und die derzeitigen Leistungssätze bleiben vorerst unverändert.





