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Masern sind wieder auf dem Vormarsch: Was wir bisher wissen und wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann

Zuletzt aktualisiert
19.06.26
measles in Luxembourg

Getty Images

Vor dem Hintergrund eines weltweit zu beobachtenden Anstiegs der Masernfälle, der derzeit in Europa und Amerika zu verzeichnen ist, hat die luxemburgische Gesundheitsbehörde eine offizielle Warnung an die Öffentlichkeit herausgegeben. Angesichts der bevorstehenden Ferienzeit und des hohen Reiseaufkommens hat die Behörde die Öffentlichkeit an die hohe Ansteckungsgefahr dieser Krankheit erinnert. Masern übertragen sich äußerst leicht über Tröpfcheninfektion, insbesondere in geschlossenen Räumen mit vielen Menschen, wie beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Infektion beginnt in der Regel mit hohem Fieber, starker Erschöpfung, Schnupfen, Husten und geröteten Augen, gefolgt vom Auftreten eines charakteristischen Hautausschlags. Obwohl die Krankheit in den meisten Fällen ohne Langzeitfolgen abklingt, kann sie bei Säuglingen, Schwangeren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem zu schwerwiegenden Komplikationen bis hin zum Tod führen.

Angesichts der weit verbreiteten Verbreitung des Virus in vielen beliebten Reisezielen raten Experten Reisenden dringend, ihren Impfstatus rechtzeitig zu überprüfen. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden ist die Impfung nach wie vor das wirksamste Schutzmittel und wird für die gesamte Bevölkerung in Luxemburg empfohlen. Der Impfstoff wird üblicherweise als einmalige Kombinationsimpfung verabreicht, die gleichzeitig Schutz vor Masern, Mumps und Röteln bietet, in einigen Fällen auch in Kombination mit dem Windpocken-Impfstoff, um eine umfassende Immunantwort zu erzielen. Für einen vollständigen Schutz sind zwei Impfdosen erforderlich.

Gleichzeitig betonen die Gesundheitsbehörden die Bedeutung des Alters bei der Risikoeinschätzung. Menschen, die vor 1970 geboren wurden, sind in der Regel bereits in der Vergangenheit mit dem Masernvirus in Kontakt gekommen – manchmal ohne Symptome zu zeigen – und verfügen über eine natürliche Immunität. Umgekehrt wird Personen, die nach 1970 geboren wurden und die beiden erforderlichen Impfdosen nicht erhalten haben, empfohlen, dies unverzüglich nachzuholen, indem sie sich an ihren Hausarzt oder Kinderarzt wenden, um ihre Impfunterlagen zu überprüfen. Sollten während oder nach einer Auslandsreise Symptome wie Fieber in Verbindung mit einem Hautausschlag auftreten, wird den Betroffenen dringend geraten, von einem persönlichen Besuch in einer Arztpraxis abzusehen. Stattdessen müssen sie ihren Arzt telefonisch kontaktieren und dabei unbedingt auf kürzlich erfolgte Reisen hinweisen, um eine weitere Ausbreitung der Infektion zu verhindern.

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19.06.26

Fotos aus diesen Quellen: Getty Images

Autoren: Alex Mort