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Toxin in Babynahrung: Luxemburg überprüft dringend den Markt

Zuletzt aktualisiert
20.02.26
Pharma in Luxembourg

Louis Reed, Unsplash

Die luxemburgischen Behörden haben die Kontrollen von Säuglingsnahrung verschärft, nachdem in bestimmten Produkten auf dem europäischen Markt Cereulid-Toxin nachgewiesen wurde. Dies wurde in einer gemeinsamen Erklärung des Gesundheitsministeriums und des Landwirtschaftsministeriums des Landes bekannt gegeben.

Laut einer Schnellrisikobewertung des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) wird die Wahrscheinlichkeit einer Exposition gegenüber der kontaminierten Mischung derzeit als gering eingeschätzt, da verdächtige Chargen umgehend zurückgerufen wurden.

In Luxemburg wurden 35 Proben von Trockenmilchnahrung aller auf dem Markt erhältlichen Marken getestet. Das Toxin wurde nur in einer Probe nachgewiesen, die sofort zurückgerufen wurde.

Die Gesundheitsaufsichtsbehörde untersuchte außerdem drei Krankheitsfälle bei Säuglingen. Zwei Kinder wurden mit Dehydrierung ins Krankenhaus eingeliefert und erholten sich vollständig. Die klinischen Tests aller drei Kinder waren negativ. Die von einem Kind konsumierte Säuglingsnahrung enthielt ein Gift, aber die Charge war bereits im Rückrufprozess. Daher wurden in Luxemburg keine bestätigten Krankheitsfälle im Zusammenhang mit Säuglingsnahrung festgestellt. Die Behörden betonen, dass die Koordination auf europäischer Ebene es ermöglicht hat, schnell die Marktsicherheit zu gewährleisten und die Gesundheit der Kinder zu schützen.

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20.02.26

Fotos aus diesen Quellen: Louis Reed, Unsplash