Es ist unwahrscheinlich, dass Luxemburg beim Eurovision Song Contest gut abschneiden wird

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Einige Wochen vor Beginn des Eurovision Song Contest 2026 in Wien veröffentlichte „The Model“ seine ersten Prognosen, die unter den Fans für einiges Aufsehen sorgten. Laut der digitalen Prognose hat Luxemburgs Vertreterin Eva Marija mit ihrem Song „Mother Nature“ nur äußerst geringe Chancen, das Finale zu erreichen. Derzeit befindet sich das Großherzogtum in der „Grauzone“: Das Modell sagt voraus, dass die Qualifikation von einer Handvoll Punkten abhängen wird.
Der Song „Mother Nature“ kommt bei der Fachjury weitaus besser an als beim breiten Publikum. Gerade die niedrigen Zuschauerquoten sind es, die das Land in der Gesamtwertung nach unten ziehen. Auf dem Portal eurovisionworld.com belegt die 20-jährige Sängerin Platz 15 von 35 teilnehmenden Ländern, was vielversprechender aussieht als die mathematische Berechnung für „The Model“. Allerdings stand der Song zuvor wegen seiner Ähnlichkeit mit dem Titel „Keeping Your Head Up“ der Sängerin Birdy unter Plagiatsverdacht; alle Vorwürfe wurden später offiziell fallen gelassen.
Schweden gilt derzeit als Favorit – die Sängerin Felicia hat mit dem Song „My System“ 407 Punkte erzielt und liegt damit vor Frankreich und Finnland. Bemerkenswert ist, dass das Gastgeberland Österreich laut dem Modell sein schlechtestes Ergebnis aller Zeiten erzielen könnte und mit dem Song „Tanzschein“ keinen einzigen Punkt erhalten würde.
Es sei darauf hingewiesen, dass „The Model“ im vergangenen Jahr einen gravierenden Fehler begangen hat, indem es einen Sieg für Schweden prognostizierte, während Österreich als Sieger hervorging. Der Algorithmus basiert auf einer Analyse historischer Wettbewerbsdaten, der Quoten der Buchmacher und musikalischer Kriterien; die Prognose wird wöchentlich aktualisiert. Luxemburg tritt am 14. Mai als fünfter Beitrag im zweiten Halbfinale auf, und das große Finale findet am 16. Mai statt.





