Luxemburg hat Mittel für einen neuen Militärsatelliten bereitgestellt.

NASA
Die Abgeordnetenkammer hat GovSat-2 mit 57 Ja-Stimmen gebilligt, was von den Behörden als Bestätigung für die Bereitschaft Luxemburgs gewertet wird, seinen Beitrag zur kollektiven Verteidigung zu verstärken. Der Satellit wird EU- und NATO-Partnern weltweit sichere Kommunikationsverbindungen bieten und damit die Funktionsweise von GovSat-1 fortsetzen. Das Verteidigungsministerium weist auch auf die wirtschaftliche Komponente hin: Das Projekt soll den nationalen Hightech-Sektor ankurbeln.
Der Bau wird von der französischen Firma Thales Alenia Space durchgeführt, und der Start in die Umlaufbahn im Jahr 2029 wird mit der europäischen Ariane-Rakete erfolgen. Im Gegensatz zu GovSat-1, der von SpaceX gestartet wurde, setzt die Regierung diesmal auf europäische Partner, betonte Verteidigungsministerin Yuriko Backes. Für das Projekt wurden 300 Millionen Euro bereitgestellt, aber das Gesetz erlaubt eine Aufstockung des Budgets auf 500 Millionen Euro, um Risiken und Inflationskosten abzudecken.





