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Luxtoday

CFL startet ein Programm zur Modernisierung der Infrastruktur in bisher beispiellosem Umfang

Zuletzt aktualisiert
02.07.26
Trains in Luxembourg

Tomas Anton Escobar, Unsplash

Die CFL hat den Beginn einer Reihe umfangreicher Infrastrukturarbeiten angekündigt, die von Juli bis September zu erheblichen Beeinträchtigungen auf fünf wichtigen Verkehrskorridoren führen werden. Während dieses Zeitraums werden die Verbindungen zwischen Luxemburg und Frankreich, Belgien und Deutschland sowie mehrere Inlandsstrecken teilweise gesperrt sein. Um die Kontinuität des Nahverkehrs zu gewährleisten, werden rund 200 Fahrer täglich etwa 1.000 Fahrten mit eigens dafür bereitgestellten Bussen durchführen.

Die umfangreichsten Einschränkungen betreffen die Strecke Luxemburg–Thionville–Metz, die vom 16. Juli bis zum 23. August vollständig gesperrt sein wird. Die Einstellung des Zugverkehrs ist notwendig, um den Bau einer neuen Bahnstrecke zwischen der Gemeinde Bettembourg und der Hauptstadt, die Modernisierung der Stromversorgungs- und Signalanlagen sowie die Fertigstellung des Verkehrsknotenpunkts Howald zu ermöglichen, der Ende dieses Jahres vollständig in Betrieb genommen werden soll. Ersatzbusse fahren von der Haltestelle „Rocade“ hinter dem Hauptbahnhof Luxemburg ab. Die Fahrzeiten auf dieser Strecke werden sich voraussichtlich um etwa 45 Minuten verlängern.

Gleichzeitig wird es erhebliche Fahrplanänderungen geben, die den südlichen Teil des Landes betreffen. Der Zugverkehr zwischen Luxemburg und Bettembourg wird vom 16. Juli bis zum 14. August eingestellt; anschließend, vom 15. bis zum 23. August, wird die Strecke zwischen der Hauptstadt und Esch-sur-Alzette gesperrt. Fahrgästen, die in die Gemeinden Rumelange und Noertzange reisen, wird empfohlen, die regionalen Busnetze RGTR und TICE zu nutzen. Darüber hinaus wird der Zugverkehr in die französische Gemeinde Volmerange-les-Mines in diesem Sommer ebenfalls zweimal ausgesetzt.

Infrastrukturmaßnahmen werden sich auch auf Fahrten nach Belgien auswirken. Aufgrund von Gleissanierungsarbeiten, die von dem belgischen Unternehmen Infrabel durchgeführt werden, ist die Strecke Kleinbettingen–Arlon vom 6. bis zum 10. Juli gesperrt. Der InterCity-Zugverkehr zwischen Brüssel und Luxemburg wird vollständig mit Reisebussen abgewickelt. Im Norden Luxemburgs wird die CFL Arbeiten zur Sicherung von Felswänden und zum Austausch von Gleisen auf den Streckenabschnitten zwischen den Orten Ettelbruck, Troisvierges, Gouvy, Kautenbach und Wiltz durchführen. Vom 24. August bis zum 14. September wird der Zugverkehr in dieser Region durch Busverbindungen ersetzt.

Im gleichen Zeitraum, vom 24. August bis zum 14. September, wird der Zugverkehr nach Deutschland auf der Strecke zwischen Luxemburg und der Gemeinde Igel eingestellt. Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts mit dem deutschen Betreiber DB InfraGo AG werden mehr als 11 Kilometer Gleis saniert. Nach Angaben von Vertretern der CFL ist dieses Programm ein entscheidender Schritt zur Modernisierung des überlasteten Schienennetzes des Landes und zur Vorbereitung auf die Umsetzung großer Infrastrukturprojekte, deren Fertigstellung für 2027 geplant ist.

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02.07.26

Fotos aus diesen Quellen: Tomas Anton Escobar, Unsplash

Autoren: Alex Mort