Zwischenfall auf der Strecke Metz–Luxemburg

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Das Verkehrschaos auf der wichtigen Bahnstrecke zwischen Luxemburg und der französischen Region Lothringen hält bereits den zweiten Tag in Folge an. Nach den am Dienstagabend gemeldeten weitreichenden Beeinträchtigungen blieb die Lage am Mittwochmorgen, dem 6. Mai 2026, weiterhin kritisch. Nach offiziellen Angaben der CFL wurde der Stau durch einen technischen Defekt an der Infrastruktur in der Nähe der Stadt Bettembourg verursacht.
Die Beeinträchtigungen betreffen die Hauptstrecke Luxemburg–Thionville–Metz in beide Richtungen. Eine beträchtliche Anzahl von Verbindungen wurde komplett gestrichen, und die wenigen verbleibenden Züge sind stark überfüllt. Nach den neuesten Informationen der regionalen Niederlassung der französischen Staatsbahn SNCF wurden allein am Vormittag mehr als zehn Direktverbindungen gestrichen. So wurde beispielsweise die Verbindung um 10.30 Uhr ab Metz komplett aus dem Fahrplan gestrichen.
Obwohl davon ausgegangen wird, dass sich der Fahrplan frühestens um 12:00 Uhr wieder normalisiert, bleiben die Verkehrsbetriebe in ihren Einschätzungen vorsichtig. Unter den gegenwärtigen Umständen raten die Verkehrsbehörden Arbeitnehmern, die täglich die Grenze überqueren, offiziell, nach Möglichkeit auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen oder ihre Fahrten auf den Nachmittag zu verlegen. Erschwerend kommt hinzu, dass dieser Streckenabschnitt zu den verkehrsreichsten Bahnstrecken Europas zählt und täglich Tausende von Grenzgängern befördert.





