264 luxemburgische Staatsangehörige befinden sich weiterhin im Nahen Osten.

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Der luxemburgische Außenminister Xavier Bettel erklärte, dass 264 Bürger des Großherzogtums in den Ländern des Nahen Ostens registriert sind, die von der Eskalation nach den amerikanischen und israelischen Angriffen und den Vergeltungsmaßnahmen Teherans betroffen sind. Alle sind im LamA-System (Lëtzebuerger am Ausland) erfasst, einer Online-Plattform zur Registrierung von Landsleuten im Ausland.
Nach Angaben des Außenministeriums befinden sich 213 Personen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, 25 in Ägypten, 13 in Saudi-Arabien, neun in Israel und vier in Jordanien. In Iran, Kuwait und Bahrain sind keine luxemburgischen Staatsbürger registriert. Der Minister bezeichnete die Lage als „sehr instabil” und forderte seine Landsleute auf, in Hotels zu bleiben, ihre Wohnorte nicht zu verlassen und sich unter guichet.lu/lama zu registrieren. Seinen Angaben zufolge haben die Behörden bereits Kontakt zu den Bürgern in der Region aufgenommen und ihnen Sicherheitsempfehlungen gegeben.
Die Sperrung des Luftraums in einer Reihe von Ländern der Region bleibt ein bedeutender Unsicherheitsfaktor. Bettel merkte an, dass mögliche Rückführungen in Abstimmung mit anderen EU-Staaten organisiert werden, sobald die Lage besser einschätzbar ist. Europäische Länder haben bereits zuvor ähnliche gemeinsame Evakuierungsmaßnahmen in Krisengebieten durchgeführt, was eine effizientere Nutzung der Transportkapazitäten und diplomatischen Kanäle ermöglicht.
Gilles Feith, CEO von Luxair, gab an, dass sich etwa 500 Passagiere verschiedener Nationalitäten in der Region befinden. Seinen Angaben zufolge hat die Sicherheit der Kunden weiterhin oberste Priorität, und den Passagieren wird die Möglichkeit geboten, ihre Buchungen ohne zusätzliche Komplikationen umzubuchen.





