Geysir im Zentrum von Esch: eine Baustelle wird zum Springbrunnen

Luis Tosta, Unsplash
Am Mittwochmorgen wurden die Einwohner von Esch-sur-Alzette Zeugen eines wahren Wasserspektakels: Auf der Avenue de la Gare schoss eine mächtige Wasserfontäne von einer Baustelle in den Himmel und reichte bis in den ersten Stock eines benachbarten Gebäudes. Die von Augenzeugen aufgenommenen Fotos und Videos verbreiteten sich schnell in den sozialen Medien.
Wie das Rathaus bestätigte, ereignete sich der Unfall gegen 11.00 Uhr, als ein Bauunternehmer bei Grabungsarbeiten eine unterirdische Wasserleitung beschädigte. Ein Augenzeuge, der RTL das Leck meldete, sagte, er habe einen lauten Knall gehört, danach sei er buchstäblich "von Kopf bis Fuß mit Wasser bedeckt" gewesen.
Die technischen Dienste der Stadt trafen umgehend vor Ort ein und hatten den Bruch bereits um 12:30 Uhr beseitigt. Trotz der spektakulären Situation wurde die Wasserversorgung in der Stadt nicht unterbrochen - nur in einigen wenigen Häusern in der Nähe kam es vorübergehend zu kleineren Unterbrechungen. Es wurden keine Lecks im System festgestellt, betonte der Pressedienst des Bürgermeisteramtes.
Die Anwohner wurden rechtzeitig über den Vorfall informiert, und die Versorgungsunternehmen überwachen weiterhin den Zustand der Netze.