415 LNS-Mitarbeiter erhielten Prämien

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Am Dienstag unterzeichneten Vertreter der Gewerkschaft OGBL und des Nationalen Gesundheitslabors (Laboratoire national de santé) einen überarbeiteten Tarifvertrag. Das Dokument, dessen Ausarbeitung weniger als ein Jahr in Anspruch nahm, zielt darauf ab, die Arbeitsbedingungen für die 415 Mitarbeiter der Gesundheitseinrichtung zu verbessern. Die neuen Regelungen bauen auf der bisherigen Rahmenvereinbarung auf, die 2023 in Kraft getreten war. Die Parteien stellten fest, dass die Schnelligkeit, mit der ein Konsens erzielt wurde, ein Beleg für die hohe Qualität des sozialen Dialogs innerhalb der Organisation ist.
Die verabschiedete Vereinbarung sieht eine Reihe konkreter finanzieller Vorteile für die Mitarbeiter vor. Zum einen erhalten die Mitarbeiter eine einmalige rückwirkende Prämie für den Zeitraum von 2023 bis 2025. Darüber hinaus sieht die Vereinbarung eine Erhöhung des Nennwerts der Essensgutscheine sowie eine Anhebung des Urlaubsgeldes vor. Im Rahmen einer systematischen Harmonisierung der Arbeitsbedingungen werden zudem die Besoldungsgruppen neu berechnet, die Gehaltstabelle für die Laufbahngruppe CS überarbeitet und das Grundgehalt der Sekretariatsmitarbeiter erhöht.
Vertreter der Gewerkschaft und der Laborleitung erklärten, das Ziel der jüngsten Verhandlungen sei es gewesen, die wirtschaftlichen Errungenschaften der ersten Fassung des Tarifvertrags zu festigen und den aktuellen finanziellen Forderungen der Belegschaft gerecht zu werden. Ihren Angaben zufolge sorgen die beschlossenen Maßnahmen für eine deutliche Verbesserung des Vergütungssystems und ermöglichen eine gerechtere Bewertung der von den Mitarbeitern der Organisation gesammelten Berufserfahrung.





