Luxemburg startet erstes immersives Bildungsprojekt für Kinder

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Ende Januar wird SPILLY, Luxemburgs erstes immersives Ministadt-Projekt, das sich ganz den Kindern widmet, im Einkaufs- und Unterhaltungskomplex City Concorde in Bertrange eröffnet. Die mehr als 700 Quadratmeter große Fläche ist für Kinder im Alter von 0 bis 11 Jahren konzipiert und in Bereiche unterteilt, die an verschiedene Altersgruppen angepasst sind, darunter auch die Kleinsten.
SPILLY ist als „Stadt im Kinderformat“ konzipiert, in der Lernen durch Rollenspiele und praktische Erfahrungen gefördert wird. Kinder können dort alltägliche Berufe wie Feuerwehrmann, Arzt, Bäcker, Polizist, Friseur oder Gastronom ausprobieren. Wie in der Pressemitteilung betont wird, zielt dieses Format darauf ab, in einer sicheren und anregenden Umgebung die Fantasie, die Selbstständigkeit und das Verständnis für die Umwelt zu fördern.
Das Konzept der Ministadt ist außerhalb Europas bekannt und in Asien und den Vereinigten Staaten weit verbreitet, aber dies ist das erste Projekt dieser Art in Luxemburg. Zusätzlich zu seiner Spielinfrastruktur positioniert sich SPILLY als integrativer Raum, der allen Kindern offensteht und in dem sich jeder in seinem eigenen Tempo entwickeln kann. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung sozialer Kompetenzen – der Fähigkeit, gemeinsam zu spielen, zu teilen, zusammenzuarbeiten und respektvoll miteinander umzugehen.
Das Projekt richtet sich nicht nur an Familien, sondern auch an das Bildungsumfeld: Es ist für die Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergärten und Maison Relais konzipiert. Neben dem Hauptspielbereich gibt es separate Räume für Geburtstagsfeiern sowie ein Programm mit kreativen Workshops, die den Spielanteil durch Kurse zur Selbstentfaltung und gemeinschaftlichen Kreativität ergänzen.
Die Idee für SPILLY stammt von der Gründerin des Projekts, Guileine Chaux. Ihr beruflicher Hintergrund umfasst Musikwissenschaft, Betriebswirtschaft, Marketing und Finanzen. Ihrer Aussage zufolge entstand die Idee für das Projekt aus ihrer persönlichen Erfahrung und dem Eindruck, dass es in Luxemburg an Orten mangelt, an denen sich Kinder und Erwachsene gleichermaßen wohlfühlen können. Sie beschreibt SPILLY als einen Ort, an dem Kinder spielerisch lernen und sich in ihrem eigenen Tempo entwickeln können. Das Projekt selbst ist auf einen internationalen Kontext ausgerichtet, basiert jedoch auf lokalen Werten.





