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Luxtoday

Das luxemburgische Gesundheitsministerium hat auf die Beschwerden der Ärzte reagiert

Zuletzt aktualisiert
17.09.26
Hospital crysis in Luxembourg

Getty Images

Gesundheitsministerin Martine Deprez hat die Vorwürfe der Heuchelei und der mangelnden Dialogbereitschaft, die Chris Roller, Präsident der Luxemburger Vereinigung der Ärzte und Zahnärzte (AMMD), gegen sie erhoben hatte, kategorisch zurückgewiesen. Die Ministerin war zuvor wegen der angeblich ineffektiven Arbeit der im Januar eingesetzten Fachgruppen kritisiert worden, deren Aufgabe es war, das Notfallversorgungssystem zu reformieren, Wartezeiten für Termine zu verkürzen und den Zugang zu Gesundheitsleistungen zu verbessern. Als Reaktion darauf betonte Deprez, dass zwischen der Arbeit dieser Beratungsgremien und dem Prozess des Abschlusses einer direkten Vereinbarung zwischen den Angehörigen der Gesundheitsberufe und der Nationalen Krankenkasse (CNS) unterschieden werden müsse.

Nach dem Auslaufen der bisherigen Vereinbarung zwischen den Ärzten und der Krankenkasse sah sich die Regierung gezwungen, deren wesentliche Bestimmungen in die Verordnungen des Großherzogs aufzunehmen. Nach Angaben der Ministerin bleibt der Abschluss einer neuen, umfassenden Vereinbarung ein zentrales Ziel der Behörden. Eine Vereinbarung ermöglicht es, im Falle von Streitigkeiten zwischen Ärzten und der Krankenkasse rasch Änderungen vorzunehmen, während Änderungen an den staatlichen Vorschriften einen langwierigen Gesetzgebungsprozess erfordern. Gleichzeitig versicherte Frau Dépré den Patienten, dass sich für sie nichts ändern werde, da alle verbindlichen Bestimmungen und Mechanismen zur Erstattung von Behandlungskosten vollständig in das neue Dokument übernommen worden seien.

Gleichzeitig ging der Minister auf die Bedenken der LSAP ein, die ihr Bedauern darüber zum Ausdruck gebracht hatte, dass die höheren Gebühren für die Krankenhausversorgung der ersten Klasse beibehalten worden waren. Depre erklärte, dass die derzeitige Priorität darin bestehe, die bestehenden Regeln zu kodifizieren, anstatt bestimmte finanzielle Bedingungen zu überarbeiten, und fügte hinzu, dass diese Debatte bereits seit vielen Jahren andauere. Trotz pessimistischer Äußerungen der AMMD-Führung hinsichtlich der Unmöglichkeit, eine neue Vereinbarung abzuschließen, bleibt der Gesundheitsminister optimistisch und weist darauf hin, dass das Sozialversicherungsgesetz die Gesundheitsdienstleister ausdrücklich verpflichtet, mit dem CNS zu verhandeln.

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17.09.26

Fotos aus diesen Quellen: Getty Images

Autoren: Alex Mort