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Salmonellose in Luxemburg: Worauf sollten Sie achten, und welche Risiken bestehen?

Zuletzt aktualisiert
26.08.26
Salmonella in Luxembourg

Morgane Perraud, Unsplash

Mehr als dreihundert Menschen in Belgien haben sich nach dem Verzehr kontaminierter Hühnereier mit Salmonellen infiziert. Nach Angaben der belgischen Gesundheitsbehörden dürfte die tatsächliche Zahl der Fälle deutlich über den offiziellen Zahlen liegen, da viele Menschen die Infektion ohne ärztliche Behandlung überstehen.

Nach dem Vorfall hat die belgische Bundesbehörde für die Sicherheit der Lebensmittelkette (Afsca) einen groß angelegten Produktrückruf eingeleitet. Wie die belgische Zeitung „Le Soir“ berichtet, hat die Behörde zudem dringende Warnungen an eine Reihe europäischer Länder herausgegeben, in die die kontaminierten Chargen exportiert wurden. Dazu gehören Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Luxemburg.

Die zurückgerufenen Produkte, die von Freilandhühnern stammen, sind mit den folgenden Identifikationscodes gekennzeichnet: 2-BE-1073-01, 2-BE-1073-02, 2-BE-1073-03 und 2-BE-1073-04. Diese Eier wurden über große Supermarktketten verkauft, darunter Carrefour, Aldi, Delhaize und Colruyt. Die luxemburgischen Behörden haben jedoch bereits Anfang des Monats damit begonnen, die Produkte aus dem Verkauf zu nehmen. Ihren Angaben zufolge war die Colruyt-Gruppe der Hauptvertreiber der kontaminierten Eier im Großherzogtum, wo die unsicheren Produkte zwischen dem 16. Juli und dem 10. August unter den Marken „Econom“ und „Everyday“ verkauft wurden.

Darüber hinaus wurde derzeit im Vereinigten Königreich ein separater Ausbruch gemeldet, der mit verunreinigtem Speck in Zusammenhang steht. Dieser Vorfall hat bereits mindestens einen Todesfall zur Folge gehabt. Dennoch betonen belgische Gesundheitsexperten, dass zwischen diesen beiden Ereignissen kein epidemiologischer Zusammenhang besteht.

Laut dem Portal „Rappel Conso“ der französischen Regierung für Lebensmittelsicherheit verursacht eine Salmonellose in der Regel Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen und Durchfall, die oft mit Fieber und Kopfschmerzen einhergehen. Die Inkubationszeit beträgt in der Regel zwischen 6 und 72 Stunden nach dem Verzehr kontaminierter Lebensmittel. Zu den Personengruppen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zählen Kleinkinder, Schwangere, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Bei Auftreten von Symptomen raten medizinische Fachkräfte dringend dazu, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen. Sollten sich jedoch innerhalb von sieben Tagen nach dem möglichen Verzehr der kontaminierten Lebensmittel keine Anzeichen der Erkrankung zeigen, besteht kein weiterer Grund zur Sorge.

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26.08.26

Fotos aus diesen Quellen: Morgane Perraud, Unsplash

Autoren: Alex Mort