Luxemburg hat Investitionen in Höhe von über 2 Milliarden Euro angezogen

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Die luxemburgische Regierung hat eine groß angelegte Anleiheemission durchgeführt und dabei 2,5 Milliarden Euro auf den Kapitalmärkten aufgenommen. Ein ähnlicher Betrag wurde bereits im Oktober letzten Jahres aufgenommen, doch spiegeln die Konditionen der aktuellen Emission die allgemeine Verschärfung der finanziellen Rahmenbedingungen wider. Der Zinssatz für die neuen zehnjährigen Anleihen lag bei 3,125 % und damit über dem im Herbst verzeichneten Wert von 2,9 %.
Das Hauptziel der Mittelbeschaffung besteht darin, die Liquiditätsreserven vor dem Hintergrund eines für dieses Jahr prognostizierten Haushaltsdefizits von 1,49 Milliarden Euro aufzufüllen. Infolge dieser Maßnahme ist die Staatsverschuldungsquote Luxemburgs auf 28,4 % des BIP gestiegen, während sie bei der Vorlage des Haushaltsplans 2026 noch auf 27 % prognostiziert worden war. Dennoch bleibt die Schuldenlast, wie André Bauler, stellvertretender Vorsitzender des Finanzausschusses, feststellte, unterhalb der kritischen Schwelle von 30 % des BIP – einer strategischen Grenze, die von der Regierung zur Wahrung der finanziellen Stabilität festgelegt wurde.
Das große Interesse der Anleger an den Wertpapieren des Großherzogtums rührt von dessen einzigartiger Stellung auf der internationalen Bühne her:





