Der ehemalige Minister Georges Mischo wurde zum Seniorberater der Regierung ernannt.

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Der ehemalige CSV-Minister für Arbeit und Sport, Georges Mischo, wurde für eine Amtszeit von sieben Jahren zum Seniorberater der luxemburgischen Regierung ernannt. Die Entscheidung wurde am Montag im Amtsblatt veröffentlicht, nur eine Woche nachdem Mischo als Mitglied des Parlaments vereidigt worden war.
Die Ernennung von Mischo entspricht der gängigen Praxis: Er ist nicht der erste ehemalige Minister, der nach seinem Ausscheiden aus dem Amt zum hochrangigen Regierungsberater ernannt wurde. Zuvor hatten unter anderem Paulette Lenert, Claude Wiseler und Octavie Modert ähnliche Positionen inne, was den institutionellen Charakter solcher Übergänge innerhalb des politischen Systems des Landes unterstreicht.
Bevor er seine politische Karriere begann, arbeitete Georges Mischo als Sportlehrer. Er verließ die Regierung Anfang Dezember inmitten der Kritik im Zusammenhang mit der sogenannten „Sportmuseum-Affäre“, die öffentliche und politische Empörung ausgelöst hatte. Nach seinem Rücktritt wurden seine Aufgaben in der Regierung neu verteilt: Martine Hansen übernahm das Amt der Sportministerin und Marc Spautz wurde Arbeitsminister.
Die Ernennung von Mischo zu einem langfristigen Beraterposten erfolgt zu einem heiklen Zeitpunkt und dürfte erneut Aufmerksamkeit auf die Praxis der Beschäftigung ehemaliger Regierungsmitglieder lenken, insbesondere angesichts der jüngsten Ereignisse, die zu seinem Ausscheiden aus dem Kabinett geführt haben.





