200 luxemburgische Staatsangehörige aus Konfliktgebiet evakuiert

Ross Parmly, Unsplash
Luxemburg hat eine organisierte Aktion gestartet, um seine Staatsangehörigen aus dem Nahen Osten zurückzuholen. Der erste Flug, der von Luxair in enger Abstimmung mit der Regierung durchgeführt wurde, startete in Maskat im Oman. An Bord befinden sich 104 Passagiere, darunter sieben Kinder unter zwei Jahren.
Aufgrund gesetzlicher Vorschriften für vorgeschriebene Ruhezeiten der Besatzung muss das Flugzeug einen technischen Zwischenstopp in Hurghada, Ägypten, einlegen. Die Ankunft dieses Fluges in Luxemburg ist für den Nachmittag des 5. März 2026 vorgesehen.
Gleichzeitig organisierte die Regierung einen zweiten Flug – einen Direktcharter aus Maskat. Dieser ist bereits gestartet und soll gegen 13:30 Uhr in Luxemburg landen. An Bord befinden sich 97 Passagiere.
Die Operation wird in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern, darunter Belgien, fortgesetzt. Die luxemburgischen Streitkräfte prüfen zusätzliche Evakuierungsmöglichkeiten mit Militärflugzeugen. Insbesondere wurde bereits ein MRTT-Flugzeug (Multi Role Tanker Transport) nach Hurghada entsandt, das nach Muscat fliegen soll, um Passagiere abzuholen.
Darüber hinaus hat die nationale Fluggesellschaft Luxair ein zweites nicht-kommerzielles Flugzeug nach Hurghada geschickt, das ebenfalls im Laufe des Tages nach Maskat fliegen soll. Damit wird eine zusätzliche Reserve für nachfolgende Evakuierungsflüge geschaffen.
Die Operation wird gemeinsam vom Außenministerium, dem Ministerium für Mobilität, dem Verteidigungsministerium und Partnern aus der Luftfahrtbranche, darunter Luxair, koordiniert. Das Hauptziel besteht darin, die Rückkehr aller luxemburgischen Staatsbürger aus der Region sicherzustellen.
Die Priorität beim Einsteigen in Flugzeuge wird anhand objektiver Kriterien festgelegt, die von der Regierung festgelegt und den Passagieren mitgeteilt werden. Familien mit Kindern und Menschen mit bestätigten Erkrankungen werden zuerst evakuiert. Die Anzahl der Passagiere pro Flug hängt von einer Reihe von Faktoren ab, darunter die Logistik des Bodentransports mit Bussen zum Flughafen Muscat und die betrieblichen Einschränkungen des Flughafens selbst.





