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Luxtoday

Luxemburg warnt Reisende vor Risiken im Nahen Osten

Zuletzt aktualisiert
26.01.26
Middle east travels for Luxembourg citizens

Martin Zangerl, Unsplash

Am Montag hat das luxemburgische Außenministerium angesichts der sich verschlechternden Sicherheitslage im Nahen Osten seine Empfehlungen für Reisende aktualisiert. Das Ministerium verweist auf die instabile innenpolitische Lage im Iran und die wachsenden Spannungen zwischen dem Iran, Israel und den Vereinigten Staaten. Nach Einschätzung des Ministeriums ist das Risiko einer militärischen Eskalation weiterhin hoch und könnte „jederzeit“ eintreten.

Derzeit gilt eine offizielle Reisewarnung für den Iran und den Gazastreifen. Von Reisen nach Syrien sowie in die Grenzgebiete Israels zu Syrien, Libanon und dem Gazastreifen wird dringend abgeraten. Darüber hinaus raten die luxemburgischen Behörden von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Israel, Palästina (Westjordanland), Libanon und Irak ab.

Für andere Länder in der Region, einschließlich der Golfstaaten, gibt es keine formellen Warnungen. Das Außenministerium betont jedoch, dass sich auch dort die Lage aufgrund der Konfrontation zwischen den USA, Israel und dem Iran drastisch verschlechtern könnte. Mögliche Folgen sind Störungen des Flugverkehrs, plötzliche Luftraumsperrungen, Flugausfälle und Verspätungen, unabhängig von der Lage in einem bestimmten Land. Das Risiko negativer Zwischenfälle in der Nähe amerikanischer Militäreinrichtungen in der Region wird gesondert erwähnt.

Luxemburgischen Staatsangehörigen, die sich bereits im Nahen Osten aufhalten, wird empfohlen, erhöhte Vorsicht walten zu lassen, die Entwicklungen regelmäßig zu verfolgen, die Anweisungen der lokalen Behörden strikt zu befolgen und große Menschenansammlungen zu meiden. Das Ministerium erinnert die Bürger außerdem daran, dass sie ihren Auslandsaufenthalt auf der Plattform LamA – Lëtzebuerger am Ausland registrieren müssen, um eine mögliche konsularische Unterstützung zu erleichtern.

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Zuletzt aktualisiert
26.01.26

Fotos aus diesen Quellen: Martin Zangerl, Unsplash

Autoren: Alex Mort