Wie Sie vermeiden können, Opfer von falschen Polizisten in Luxemburg zu werden

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Betrüger in Luxemburg greifen zunehmend auf eine Masche zurück, bei der sie sich als Polizeibeamte ausgeben, um Bürger dazu zu verleiten, ihre persönlichen Daten preiszugeben, und ihnen ihre Wertsachen zu stehlen. Nach Angaben der echten Polizei sind solche Betrugsfälle in den letzten Wochen häufiger geworden.
Der Betrug beginnt mit einem Anruf oder einer WhatsApp-Nachricht: Dem Opfer wird mitgeteilt, dass es angeblich Opfer eines Cyberbetrugs geworden ist. Anschließend wird es dazu verleitet, auf einen Link zu klicken und seine LuxTrust-Daten einzugeben, die den Schlüssel zum Online-Zugriff auf seine Bankkonten darstellen. Sobald sie die Kontrolle über die Konten erlangt haben, stellen die Betrüger die nächste Frage: Haben Sie Bargeld oder Wertsachen zu Hause? Wenn ja, wird dem Opfer mitgeteilt, dass ein „Polizeibeamter” vorbeikommen wird, um diese „zur sicheren Verwahrung” abzuholen.
Als Reaktion auf eine Welle ähnlicher Vorfälle hat die luxemburgische Polizei eine Reihe von Merkmalen bekannt gegeben, anhand derer sich echte Polizeibeamte von Betrügern unterscheiden lassen. Erstens müssen alle Polizeibeamten Luxemburgisch sprechen und können jederzeit ihren Dienstausweis vorzeigen. Zweitens gibt es klare Vorschriften bezüglich der Uniformen: Eine Uniformmütze, eine Weste, ein Funkgerät, ein Abzeichen, Handschellen, ein Schlagstock, Pfefferspray und eine Schusswaffe gehören zur Standardausrüstung.
Die Polizei hat Fotos und Diagramme veröffentlicht, auf denen die Details der Uniform zu sehen sind, damit die Bürger das Aussehen verdächtiger Beamter mit den tatsächlichen Standards vergleichen können. Im Falle des geringsten Zweifels empfehlen die Behörden dringend, die Nummer 113 anzurufen, die der offizielle Kanal zur Überprüfung der Identität von Polizeibeamten ist, oder echte Strafverfolgungsbeamte anzurufen.








