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Luxtoday

Die Dürre hat die Gemeinden von Haute-Sûre gespalten

Zuletzt aktualisiert
30.07.26
Upper Sure lake in Luxembourg

Uniq Trek, Unsplash

Die drei für das Gebiet rund um den Haute-Sûre-Stausee zuständigen Kommunalbehörden konnten sich nicht auf ein einheitliches Vorgehen zur Bekämpfung der erhöhten Brandgefahr an Stränden und auf Wanderwegen einigen. Am vergangenen Freitag ergriff der Gemeinderat von Esch-sur-Sûre vorbeugende Maßnahmen und verhängte in seinen Uferbereichen ein striktes Verbot für das Entzünden von Feuern und die Nutzung von Grills.

Gleichzeitig haben sich die Nachbargemeinden Boulaide und Lac de la Haute-Sûre für einen zurückhaltenderen Ansatz entschieden. Anstatt vollständige Verbote zu verhängen, haben sie eine gemeinsame Erklärung abgegeben, in der sie Einwohner und Touristen dazu auffordern, angesichts der schweren Dürre Vorsicht walten zu lassen. Die Behörden in diesen Gebieten setzen auf das Verantwortungsbewusstsein der Bevölkerung und empfehlen, Grillfeste ausschließlich in ausgewiesenen, sicheren Bereichen abzuhalten. Urlauber werden gebeten, stets Feuerlöschgeräte griffbereit zu halten, Asche nicht auf den Boden zu streuen und für deren Entsorgung spezielle Behälter zu verwenden. Zu den weiteren Präventionsempfehlungen gehören ein striktes Verbot, Zigarettenkippen wegzuwerfen, sowie die Aufforderung, Autos nicht in hohem Gras zu parken, das bei hohen Temperaturen schnell Feuer fangen kann.

Die Vorsitzenden der Gemeinderäte von Boulaide und Lac de la Haute-Sûre forderten zudem eine verbesserte Kommunikation und Koordination auf regionaler Ebene. Ihrer Ansicht nach sollte die Kommission „Haute-Sûre“ als ideale Plattform für die Ausarbeitung einheitlicher Sicherheitsvorschriften dienen, die in allen an den Stausee angrenzenden Ortschaften einheitlich angewendet werden.

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30.07.26

Fotos aus diesen Quellen: Uniq Trek, Unsplash

Autoren: Alex Mort