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Luxemburg trifft umfassende Vorbereitungen zur Bekämpfung von Waldbränden

Zuletzt aktualisiert
03.08.26
Forest fire prevention in Luxembourg

Emma Renly, Unsplash

Luxemburgs Forstexperten sind der Ansicht, dass das Risiko großflächiger Waldbrände im Land deutlich geringer ist als in Südeuropa. Von den mehr als 92.000 Hektar Waldfläche, die etwa ein Drittel der Landesfläche ausmacht, befindet sich die Hälfte in Privatbesitz. Der überwiegende Anteil von Laubbaumarten gegenüber Nadelbäumen sowie das Vorhandensein von Freiflächen zwischen den Waldgebieten bilden natürliche Barrieren gegen die Ausbreitung von Feuer. Dennoch hält der Feuerwehr- und Rettungsdienst CGDIS ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft aufrecht.

Am stärksten gefährdet sind Nadelbaumbestände, die durch Wassermangel geschwächt und von Borkenkäfern befallen sind. Verwelkte Nadeln und trockenes Fichtenholz entzünden sich leicht. Laut Gesetz müssen solche Bäume gefällt werden, um den Schädlingsbefall einzudämmen und die Brandgefahr zu verringern; die Natur- und Forstbehörde (ANF) ist jedoch bestrebt, einen Teil des Totholzes zu erhalten, um die Artenvielfalt und die natürliche Waldverjüngung zu fördern. Wie schwierig die Brandbekämpfung in solchen Gebieten ist, zeigte sich kürzlich bei einem Vorfall in der Nähe der Gemeinde Consdorf, wo sich ein Feldbrand auf ein Waldgebiet ausbreitete und der Einsatz von 75 Feuerwehrleuten erforderlich machte.

Um auf solche Notfälle reagieren zu können, verfügt der Rettungsdienst über eine spezielle Fahrzeugflotte. Laut Paul Schroeder, Generaldirektor des CGDIS, sind 25 der rund 100 Rettungswachen des Landes mit Geländewagen ausgestattet, die über Spezialreifen und Wassertanks mit einem Fassungsvermögen von bis zu 10.000 Litern verfügen. Insbesondere die Feuerwehrwache in Lintgen verfügt über drei solcher Fahrzeuge. Experten weisen darauf hin, dass der Zustand der Waldlichtungen in Luxemburg die Schaffung zusätzlicher Brandschneisen nicht erforderlich macht; die gesamte Verantwortung für die Aufrechterhaltung der Sicherheit dieser Gebiete liegt jedoch bei den privaten Waldbesitzern.

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03.08.26

Fotos aus diesen Quellen: Emma Renly, Unsplash

Autoren: Alex Mort