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Luxtoday

Télévie nimmt 1,5 Millionen Euro ein

Zuletzt aktualisiert
22.04.26
Charity in Luxembourg

Hannah Busing, Unsplash

Die Wohltätigkeitsinitiative Télévie hat ihre Jubiläumssaison zum 25-jährigen Bestehen in Luxemburg abgeschlossen und im Jahr 2026 die beeindruckende Summe von 1.521.863 € gesammelt. Wie üblich fließen alle Mittel in die Finanzierung wissenschaftlicher Forschung im Kampf gegen Krebs. Seit dem Start des Projekts im Großherzogtum im Jahr 2002 hat die Gesamtsumme der Spenden 32 Millionen € überschritten.

Der diesjährige Marathon stellte nicht nur wegen des Jubiläums, sondern auch aufgrund personeller Veränderungen in der Projektleitung einen historischen Meilenstein dar. Die Sendung war der letzte Auftritt von Caroline Mart, der langjährigen Moderatorin, die seit der allerersten Folge auf dem Bildschirm zu sehen war. Auch Diane Wunsch, die seit elf Jahren als Koordinatorin tätig war, hat ihren Rücktritt angekündigt; sie wird im Laufe dieses Jahres offiziell in den Ruhestand treten.

Auch wenn Télévie mit einer großen Fernsehsendung in Verbindung gebracht wird, wird der Großteil der Arbeit von Freiwilligen geleistet, die viele Monate lang Vorbereitungen treffen. Der Erfolg der Veranstaltung im Jahr 2026 bestätigt, dass das Hauptziel des Projekts unverändert bleibt: Wissenschaftler, Patienten und deren Familien auf der Suche nach neuen Behandlungsmethoden zusammenzubringen.

In den vergangenen 25 Jahren hat sich die Initiative von einem Medienereignis zu einer starken Bewegung der sozialen Solidarität entwickelt. In diesem Jahr wurde ein erheblicher Teil der Mittel – neben den großzügigen Beiträgen der Förderer – durch das Engagement lokaler Gemeinschaften und durch private Spenden aufgebracht. Caroline Mart und Diana Wunsch, die von ihren Ämtern zurücktreten, betonten, dass trotz eines Generationswechsels im Organisationsteam die Mission von Télévie dieselbe bleibt: der Wissenschaft Ressourcen und den Patienten Zeit zu verschaffen.

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22.04.26

Fotos aus diesen Quellen: Hannah Busing, Unsplash

Autoren: Alex Mort