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Das luxemburgische Parlament hat der Verlängerung der Straßenbahnlinie bis in die Gemeinde Strassen zugestimmt

Zuletzt aktualisiert
21.07.26
Road repair in Luxembourg

Jamar Penny, Unsplash

Das luxemburgische Parlament hat einen Gesetzentwurf zur Erweiterung des Straßenbahnnetzes der Hauptstadt von der Place de l’Étoile bis zum Luxemburger Krankenhauszentrum (CHL) offiziell verabschiedet. Das Projekt sieht die Einrichtung von zwei neuen Haltestellen vor: eine in unmittelbarer Nähe der Entbindungsstation und die andere in der Gemeinde Strassen, auf dem Gelände des ehemaligen Batiself-Parkhauses. Corinne Cahen, die Berichterstatterin für den Gesetzentwurf, erklärte, dass die Strecke auf ebener Erde entlang der Route d’Arlon verlaufen werde und die Gleise nach der Rue des Foyers in einem Tunnel verlegt würden.

Die ersten Testfahrten auf der neuen Strecke sind für 2032 geplant; der reguläre Personenverkehr soll ein Jahr später aufgenommen werden. Anschließend wird die Strecke in Richtung des Stadtteils Merl verlängert. Unterdessen sahen sich die Geschäftsinhaber in der Rue Federspiel, die die Stadt Luxemburg von der Gemeinde Strassen (Strassen) trennt, mit der vorzeitigen Kündigung ihrer Mietverträge konfrontiert, die eigentlich Ende dieses Jahres auslaufen sollten. Bemerkenswert ist, dass die eigentlichen Bauarbeiten auf dem rund vier Hektar großen Gelände frühestens 2029 beginnen werden; dennoch hat der private Grundstückseigentümer, das belgische Unternehmen Boomerang, bereits mit der Räumung der Mieter begonnen.

Infolge dieser Entscheidungen zieht sich der Möbelhändler Roller vollständig aus dem luxemburgischen Markt zurück. Andere Geschäftsinhaber, wie beispielsweise Steve Sanna, Inhaber des Friseursalons „Salon Figaro“, sind gezwungen, neue Räumlichkeiten in der Nachbarschaft zu suchen, wodurch sie ihre Kunden- und Mitarbeiterparkplätze endgültig verlieren. In den acht Jahren seines Bestehens hat Sanna 250.000 € in sein Unternehmen investiert und sechs Mitarbeiter beschäftigt. Der Staat gewährt Unternehmen, die sich in dieser Situation befinden, keine Entschädigung, obwohl ihnen durch den Kundenrückgang infolge der Bekanntgabe von Geschäftsschließungen finanzielle Verluste entstehen. 

Zudem besteht weiterhin Unsicherheit hinsichtlich des Zeitplans für den Erwerb des Grundstücks durch den Staat. Nico Pundel, Bürgermeister der Gemeinde Strassen, weist darauf hin, dass der genaue Zeitplan für die Umsetzung des Projekts noch nicht feststeht, da die Überarbeitung des Bebauungsplans und der detaillierten Bebauungspläne für das Gebiet beträchtliche Zeit in Anspruch nehmen wird.

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21.07.26

Fotos aus diesen Quellen: Jamar Penny, Unsplash

Autoren: Alex Mort