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Luxtoday

158 luxemburgische Staatsbürger in Mexiko in Gefahr

Zuletzt aktualisiert
25.02.26
Luxembourg citizens in Mexico

Jezael Melgoza, Unsplash

Das luxemburgische Außenministerium hat mitgeteilt, dass derzeit 158 Staatsangehörige des Großherzogtums ihren ständigen Wohnsitz in Mexiko haben. Die Unruhen brachen aus, nachdem Berichte über den Tod von Nemesio Oseguera, bekannt als El Mencho, bekannt wurden. Die Behörden haben noch nicht angegeben, ob sich luxemburgische Staatsangehörige in den von den Gewalttaten betroffenen Gebieten aufhalten.

Laut AFP hat der Tod des mutmaßlichen Anführers des Kartells Jalisco Nueva Generación (CJNG), einer der einflussreichsten kriminellen Organisationen der Welt, weitreichende Reaktionen ausgelöst. Mutmaßliche Kartellmitglieder blockierten Straßen, zündeten Autos an, griffen Tankstellen, Banken und Geschäfte an und lieferten sich in mindestens 20 Bundesstaaten des Landes Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften. Es wurde von Dutzenden Todesfällen berichtet.

In Guadalajara, der Hauptstadt des Bundesstaates Jalisco, der als Hochburg des CJNG gilt, waren die Straßen zu Beginn der Woche halb leer, da viele Schulen und Geschäfte geschlossen blieben. Trotz der Ankündigung von Präsidentin Claudia Sheinbaum, dass die Straßensperren entfernt worden seien, berichteten AFP-Journalisten, dass sie in der Nähe von Guadalajara und in dem Gebiet, in dem die Operation gegen den Kartellführer stattfand, Barrikaden gesehen hätten. Dies deutet trotz offizieller Beteuerungen auf anhaltende Instabilität hin.

Unter diesen Umständen raten die luxemburgischen Behörden ihren Bürgern, sich im Notfall an den konsularischen Dienst oder die luxemburgische Botschaft in Washington zu wenden, die auch für Mexiko zuständig ist. Touristen wird dringend empfohlen, sich auf der Plattform LamA (Lëtzebuerger am Ausland) zu registrieren, die dazu dient, den Überblick über Bürger im Ausland zu behalten.

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25.02.26

Fotos aus diesen Quellen: Jezael Melgoza, Unsplash

Autoren: Alex Mort