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Luxemburg wird 150.000 Euro in den WHO-Fonds einzahlen

Zuletzt aktualisiert
14.07.26
WHO and Luxembourg

Getty Images

Das luxemburgische Ministerium für Gesundheit und Soziales hat einen Beitrag in Höhe von 150.000 Euro an den Notfallfonds (CFE) der Weltgesundheitsorganisation angekündigt. Seit Jahrzehnten ist das Land ein langjähriger Partner der Organisation und stellt sowohl obligatorische als auch zweckgebundene außerplanmäßige Mittel bereit. In der Vergangenheit deckte diese finanzielle Unterstützung Bereiche wie die Gesundheit von Müttern und Kindern, die Bekämpfung tropischer Krankheiten und die Vorsorge gegen Epidemien ab. Gleichzeitig soll der aktuelle Beitrag das Engagement Luxemburgs im Bereich der operativen Katastrophenhilfe ausweiten, wo es bei der Soforthilfe für betroffene Regionen auf jede Minute ankommt.

Die Notfallhilfefazilität selbst wurde 2015 im Zuge der Ebola-Epidemie in Westafrika eingerichtet. Ein besonderes Merkmal dieser Struktur ist, dass sie nach wie vor der einzige Mechanismus ist, der es der WHO ermöglicht, bereits in den ersten Stunden nach dem Auftreten einer Bedrohung der öffentlichen Gesundheit Finanzmittel zu mobilisieren – noch bevor die Krise offiziell als Gesundheitsnotstand von internationaler Tragweite anerkannt wird. Der Fonds wird ausschließlich durch freiwillige Beiträge finanziert und hat ein Zielkapital von 100 Millionen US-Dollar.

Trotz der festgelegten finanziellen Ziele leidet der Mechanismus ständig unter einem Mangel an Finanzmitteln, was direkt auf die zunehmende Häufigkeit und Intensität moderner globaler Katastrophen zurückzuführen ist. Durch die direkte Unterstützung des Fonds will die luxemburgische Regierung ihrerseits die Kernkapazitäten der WHO stärken, um die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen im Falle plötzlicher Krankheitsausbrüche zu schützen, und gleichzeitig ihr Bekenntnis zu den Grundsätzen der internationalen Solidarität bekräftigen.

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14.07.26

Fotos aus diesen Quellen: Getty Images

Autoren: Alex Mort