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Luxtoday

Die 197. Emaischen-Messe fand in Luxemburg statt

Zuletzt aktualisiert
07.04.26
Péckvillchen in Luxembourg

Vincent Lescaut/L'Essentiel

Der Ostermontag in Luxemburg stand ganz im Zeichen des traditionellen Emaischen-Marktes auf dem Fëschmaart-Platz. In diesem Jahr feierte die Veranstaltung ihr 197-jähriges Jubiläum und lockte erneut Tausende von Einwohnern und Besuchern in die Hauptstadt. Wie es die Tradition will, bildeten die Péckvillercher – kleine, vogelähnliche Tonpfeifen, die im gesamten Großherzogtum eifrig gesammelt werden – das Herzstück des Festes.

An den 22 Marktständen wurde eine außergewöhnliche Vielfalt an Designs präsentiert: von klassischen, kantigen Formen bis hin zu modernen, farbenfrohen Vögeln in Orange-, Gelb- und Grüntönen. Die Herstellung jeder einzelnen Pfeife erfordert großes Geschick und viel Zeit. Die Kunsthandwerkerin Mara Ziegel, die aus Hessen (Deutschland) zur Messe angereist war, erklärte, dass die Arbeit mit dem Modellieren eines massiven Prototyps beginnt, der dann zur Herstellung einer Gipsform dient. Der arbeitsintensivste Schritt ist jedoch die feine Handbearbeitung, das Bemalen und das Stimmen des Klangs, was von ihrem Ehemann übernommen wird.

Auf der Messe kamen sowohl renommierte Kunsthandwerker als auch lokale Produzenten zusammen. Die Verkäufer heben die beständige Treue ihrer Kunden hervor: Viele Sammler kehren jedes Jahr zurück, um ihre Sammlungen um mindestens einen neuen Vogel zu ergänzen. Bemerkenswert ist, dass der Handel für eine Reihe von Teilnehmern auch eine soziale Dimension hat. So erklärte beispielsweise Luc Schumacher, dass die Erlöse aus den Verkäufen an seinem Stand zur Unterstützung verschiedener gemeinnütziger Projekte verwendet werden.

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07.04.26

Fotos aus diesen Quellen: Vincent Lescaut/Das Wesentliche

Autoren: Alex Mort