Es gibt Pläne, das Gebiet rund um den Bahnhof zu modernisieren

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In Luxemburg wird derzeit ein Bebauungsplan für ein kürzlich frei gewordenes Grundstück neben dem Hauptbahnhof im Stadtteil Bonnevoie ausgearbeitet. Auf eine parlamentarische Anfrage der Abgeordneten Meris Šehović hin erklärte Yuriko Backes, Ministerin für Mobilität und öffentliche Arbeiten, dass das Gelände, das sich im Besitz der CFL befindet, vorerst nicht für den Bau von Wohnungen, Büros oder sozialen Einrichtungen genutzt werde. Stattdessen zielt das Projekt darauf ab, die multimodale Infrastruktur des Bahnhofs zu stärken – durch die Schaffung eines integrierten Verkehrsknotenpunkts, der verschiedene Verkehrsmittel miteinander verbindet, um den Fahrgästen den Umstieg zu erleichtern.
Im Rahmen der Initiative ist der Bau eines neuen Busbahnhofs und eines Bahnhofsgeländes auf dem Areal geplant, das Geschäfte, Serviceeinrichtungen und einen gesicherten Fahrradabstellplatz umfassen soll. Derzeit erlaubt der Allgemeine Bebauungsplan (PAG) die Errichtung von Bahnanlagen, Verwaltungsgebäuden, Hotels, Einzelhandelsflächen und öffentlicher Infrastruktur auf diesem Gelände. Der Bau von Wohnimmobilien in diesem Gebiet ist jedoch noch nicht zulässig; laut dem Minister soll diese Möglichkeit jedoch im Rahmen der bis Ende dieses Jahres durchzuführenden Machbarkeitsstudien weiter geprüft werden.
Die kommunalen Dienststellen Luxemburgs, die Nationale Straßenbehörde, die CFL und Luxtram sowie die Ministerien für Kultur und Mobilität werden an den umfassenden Studien mitwirken. Da für das Projekt – das zur „zweiten Fassade“ des Hauptbahnhofs werden soll – bislang weder ein genehmigtes Budget noch ein genauer Zeitplan für die Umsetzung feststeht, wird das frei gewordene Gelände vorerst als vorübergehender Abstellplatz für CFL-Busse genutzt. Diese Entscheidung wurde getroffen, obwohl derzeit im Stadtteil Bonnevoie selbst ein neues Spezialdepot gebaut wird.





