Die Polizei hat den Angreifer in Limpertberg festgenommen.

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Die luxemburgische Staatsanwaltschaft hat bekannt gegeben, dass der einzige Verdächtige im Fall des Anschlags im Stadtteil Limpertsberg ein 27-jähriger Mann ist, der nicht im Land wohnt.
Nach Angaben der Polizei stach der Angreifer in einem Wohnhaus an der Avenue de la Faïencerie auf zwei Frauen ein. Eine der beiden, 35 Jahre alt, erlag ihren Verletzungen. Die französische Zeitung Républicain Lorrain berichtete, dass das Opfer ursprünglich aus dem nordfranzösischen Departement Moselle stammte. Das zweite Opfer, eine 36-jährige luxemburgische Staatsbürgerin, wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht.
Die Staatsanwaltschaft betonte, dass zwischen dem Verdächtigen und den beiden Frauen keine familiären Beziehungen bestanden. Nach Angaben des Luxemburger Wortes ereignete sich die Tat in einem Wohnhaus, und RTL präzisiert, dass das Opfer für eine Immobilienagentur arbeitete und sich in dem Gebäude befand, um eine zur Vermietung stehende Wohnung zu zeigen. Bei der schwer verletzten Frau handelt es sich vermutlich um eine Nachbarin aus demselben Gebäude.
Nach dem Angriff versuchte der Verdächtige zu fliehen. Sein Auto kollidierte auf einer nahe gelegenen Straße mit einem schwarzen BMW, der nicht an dem Vorfall beteiligt war. Forensiker nahmen Proben von dem beschädigten Auto. Später evakuierte die Polizei einen dunklen Renault Clio mit französischem Kennzeichen vom Tatort, von dem angenommen wurde, dass er vom Angreifer benutzt worden war.
Der Mann wurde nach einem Fluchtversuch im Gebiet zwischen Bridel und Strassen festgenommen. Zuvor hatte die Polizei eine groß angelegte Aktion in den Gebieten Biergerkräiz und Bridel, etwa sechs Kilometer vom Zentrum der Hauptstadt entfernt, durchgeführt und die Bürger aufgefordert, keine Anhalter mitzunehmen und verdächtige Personen sofort zu melden.





