Durch einen Cyberangriff wurden 80 Arztpraxen kompromittiert

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BMS Engineering, ein Unternehmen, das IT-Systeme an Gesundheitseinrichtungen in Luxemburg liefert, ist Opfer eines groß angelegten Cyberangriffs geworden. Laut reporter.lu sind mindestens 80 Arztpraxen im ganzen Land von dem Vorfall betroffen. Der Anbieter ist unter anderem für die Integration des Systems „Immediate Direct Payment“ (PID) verantwortlich, das Ärzte zur Abwicklung von Finanztransaktionen nutzen.
Der Vorfall hat ernsthafte Bedenken hinsichtlich eines vollständigen oder teilweisen Verlusts medizinischer Daten ausgelöst. Vor diesem Hintergrund reichte Djuna Bernard, Abgeordnete der Partei „Déi Gréng“, eine parlamentarische Anfrage an die Gesundheitsministerin Martine Deprez ein. Die Abgeordnete forderte das zuständige Ministerium auf, das Ausmaß des möglichen Datenlecks offenzulegen und darzulegen, welche Schlussfolgerungen die Regierung aus dem Vorfall ziehen will.





