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Aluminium-Schiebesysteme in der Premiumarchitektur – Design und Energieeffizienz

Zuletzt aktualisiert
03.07.26
aluminium schiebesysteme

Ein Architekt, der an einem Villenneubau arbeitet, steht irgendwann vor einer Frage, die technisch klingt, aber eigentlich gestalterischer Natur ist: Wie öffnet man eine Wand, ohne sie zu unterbrechen? Großformatige Schiebesysteme aus Aluminium sind die Antwort, die sich in der Premiumarchitektur der letzten Jahre durchgesetzt hat – nicht wegen eines Trends, sondern weil sie ein echtes Problem lösen.

Schüco AS PD 75.HI – wenn Schwellenfreiheit auf Passivhausstandard trifft

Was lange als Widerspruch galt – maximale Transparenz einerseits, niedrige Wärmeverluste andererseits – ist heute technisch lösbar. Moderne Aluminiumfenster und Schiebesysteme erreichen Dämmwerte, die noch vor einem Jahrzehnt undenkbar gewesen wären – und das bei Flügeln, die mehrere Meter breit und bis zu drei Meter hoch sind. Der Werkstoff Aluminium spielt dabei eine zentrale Rolle: leicht, formstabil, korrosionsbeständig und in nahezu jeder Farbe pulverbeschichtet lieferbar.

Das Schüco AS PD 75.HI ist eines der Systeme, das diesen Anspruch konsequent umsetzt. Die Abkürzung HI steht für High Insulation – und das ist keine Marketingformel. Mit einem Uw-Wert von bis zu 0,84 W/(m²K) liegt das System weit über dem, was herkömmliche Schiebelösungen bieten. Gleichzeitig ermöglicht es einen vollständig schwellenlosen Übergang zwischen Innen- und Außenbereich – der Bodenbelag läuft durch, ohne Stufe, ohne sichtbaren Übergang.

Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Schwellenfreiheit und hohe Wärmedämmung stehen konstruktiv in einem Spannungsverhältnis: Eine niedrige oder fehlende Bodenschiene lässt Kälte leichter einströmen. Schüco löst das über eine thermisch getrennte Laufschiene, die tief im Estrich versenkt wird, und über umlaufende Dreifachdichtungen, die den Flügel auch ohne erhöhte Schwelle zuverlässig abdichten. Für barrierefreie Grundrisse – zunehmend nicht nur im öffentlichen Bau, sondern auch im privaten Luxussegment gefordert – ist das ein entscheidender Vorteil.

Großformat ohne Kompromisse bei der Energiebilanz

Was Planer an Aluminiumfenstern dieser Klasse besonders schätzen, ist die Maßfreiheit. Während PVC-Profile ab einer gewissen Flügelgröße an statische Grenzen stoßen, bleibt Aluminium auch bei Elementen mit über sechs Metern Breite formstabil. Das erlaubt Grundrisse, die früher schlicht nicht realisierbar waren: raumhohe Verglasungen, die sich über die gesamte Fassadenbreite erstrecken, oder Eckauflösungen, bei denen zwei Flügel in einem stützenlosen 90-Grad-Winkel zusammentreffen.

Die energetische Seite wird dabei nicht dem Zufall überlassen. Dreifachverglasungen mit Ug-Werten von 0,5 bis 0,7 W/(m²K) sind bei diesen Systemen Standard, warme Randverbundprofile reduzieren den Wärmeverlust an der kritischen Glaskante, und die thermisch getrennten Aluminiumprofile verhindern Kältebrücken im Rahmen selbst. Wer ein Gebäude nach KfW-Effizienzhaus-40-Standard oder nach dem GEG plant, kommt an solchen Lösungen kaum vorbei.

Warum Architekten zunehmend auf Aluminium setzen

Neben den technischen Eigenschaften ist es die Gestaltungsfreiheit, die Aluminiumfenster im Premiumsegment so attraktiv macht. Schmale Ansichtsbreiten bis zu 35 mm maximieren den Glasanteil – das Ergebnis sind Fassaden, die fast ohne sichtbare Rahmenkonstruktion auskommen. Oberflächen lassen sich in RAL- oder DB-Farbtönen beschichten, anodisieren oder in Holzdekor ausführen. Selbst anspruchsvolle Farbkonzepte, bei denen Innen- und Außenseite unterschiedlich gestaltet werden sollen, sind problemlos umsetzbar.

Kurz gesagt: Wer heute ein hochwertiges Gebäude plant, in dem Innen- und Außenraum fließend ineinander übergehen sollen, braucht Lösungen, die auf keiner Ebene einen Kompromiss erzwingen. Systeme wie das Schüco AS PD 75.HI zeigen, dass Aluminiumfenster diesen Anspruch erfüllen können – ästhetisch, konstruktiv und energetisch. Das Ergebnis sind Gebäude, die nicht nur gut aussehen, sondern auch in zwanzig Jahren noch den Anforderungen moderner Energiestandards entsprechen.

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